Ist es Zelten — oder schon Glamping? “WelterZelter” über Fronleichnam

Regen. Sonne. Regenbogen. Frösche. Und irgendwo dazwischen: eine Gemeinschaft, der das alles herzlich egal war — weil der Spaß sowieso auf dem Hof stattfand.

Über das Fronleichnam-Wochenende haben wir den Welterhof in ein kleines Zeltlager verwandelt. Das Ergebnis: drei Tage voller Frohsinn, schlechtem Wetter, guter Stimmung und Momenten, an die man sich noch lange erinnern wird.

Die Liste dessen, was passiert ist, ist lang. Wir haben Pizza gebacken und Gemüse-Holzfiguren angemalt. Wir haben Musik gemacht und ein Lagerfeuer entzündet. Es gab einen Morning Rave — ja, wirklich, am frühen Morgen — und am laufenden Band haben die Kinder beim Werwölfespiel sich angeflunkert. Schätzungsweise 1.378 Runden. Mindestens. Wenn nicht 2.853 Runden. Man weiß es nicht mehr!
Die Kinder haben selbstständig ein Theaterstück vorbereitet und aufgeführt. Wir sind in der Blänke schwimmen gegangen — Wassertemperatur egal, Stimmung grandios. Kettcar-Rennen über den Hof. Sauna. Dreck. Natur. Genau richtig. Und dann war da noch der Steg, der in dieser Zeit fertiggestellt wurde.

Es hat geregnet. Ordentlich. Aber wer sagt, dass Regen ein Problem ist, wenn man eine gute Regenjacke und noch bessere Gesellschaft hat? Wir haben Regenbögen gezählt, Frösche beobachtet und gelernt, dass Gänse über einem hinwegfliegen, als wäre man gar nicht da. Morgens haben uns die Vögel geweckt. Nachts haben uns die Frösche begleitet. Dazwischen gab es Sonnenschein. Und den haben wir genutzt.
Was bleibt: Freundschaften. Neue Spiele. Das Bild eines Kindes, das mit vollen Händen Matsch formt und dabei komplett zufrieden wirkt. Gemeinsame Mahlzeiten in der Remise. Gelächter, das man nicht inszenieren kann.

Das WelterZelter ist einfach toll!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.